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Projektskizze

Mitarbeiterbefragung: Unternehmen gezielt weiterentwickeln

Ausgangssituation

  • Eine inhabergeführte, weltweit tätige Unternehmensgruppe im Bereich der Verbindungstechnologie mit weltweit ca. 4.500 Mitarbeitenden befindet sich seit Jahren im Aufschwung und in einem stetigen umfassenden Veränderungsprozess.
  • Um einen Gesamtüberblick über die Perspektiven auf den Status Quo im Unternehmen zu erhalten, entscheidet sich die Geschäftsführung für eine klassische Mitarbeiterbefragung, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden soll.
  • Der Personalbereich wird mit der operativen Umsetzung dieses Vorhabens betraut. Es ist klar, dass die Mitarbeiterbefragung genutzt werden soll, um das Unternehmen gezielt weiterzuentwickeln.

Vorgehen

  • Die erstmalige Durchführung der Mitarbeiterbefragung erfolgte im Jahr 2018. Der Fokus lag dabei auf der Hauptgesellschaft mit knapp 1.000 Mitarbeitenden. Hier ist ein unternehmensindividuelles Fragebogeninstrument (Kombination aus Skalen-Fragen und offenen Fragestellungen) entwickelt worden.
  • Neben der inhaltlichen Ausgestaltung des Fragebogens, erhielt die Prozessgestaltung der Befragung ein besonderes Augenmerk: Wie muss im Vorfeld der Befragung kommuniziert werden, damit möglichst viele Menschen Lust auf eine Teilnahme haben? Wie wird bei der Kommunikation der Ergebnisse vorgegangen, so dass wirklich Wirkung entsteht? …
  • Die Ergebnisse des ersten Befragungsdurchlaufs zeigten, dass viele Menschen sich mit Ihrer Tätigkeit identifizieren und die Vorteile eines Familienunternehmens wertschätzen. Gleichzeitig wurden „Wachstumsschmerzen“ deutlich: Strukturen und die Personalsituation erfüllen nicht die Anforderungen des Alltagsgeschäfts. Die Situation wird von diesen Beschäftigten als belastend empfunden. Es entstand das Bild, dass das Unternehmen aus einzelnen Bereichsinseln besteht und dieses Phänomen stark durch das Zusammenspiel der Geschäftsführung geprägt wird.
  • Der Folgeprozess bestand aus unterschiedlichen Dialogformaten, auf die die Führungskräfte aktiv vorbereitet wurden. Dadurch wurde allen im Unternehmen deutlich, dass es die Geschäftsführung ernst meint mit der Umsetzung von Verbesserungen. Als eine zentrale Maßnahme wurde die Arbeit am Thema Kultur, beginnend mit dem Zusammenspiel in der Geschäftsführung identifiziert und eine umfassende Initiative gestartet, die im gesamten Unternehmen das cross-funktionale Zusammenspiel in den Blick nimmt.
  • Im Jahr 2021 wurden die Mitarbeitenden erneut befragt, um Entwicklungen sichtbar zu machen. Zudem wurden Unternehmenseinheiten in die Befragung integriert, die im Jahr 2018 noch nicht mit dabei waren.
  • Die Ergebnisse sind außerordentlich erfreulich: Das Unternehmen hat sich massiv weiterentwickelt. Kernwerte für Zufriedenheit und Bindung haben sich signifikant verbessert. Und auch der wichtigste Indikator für Arbeitgeberattraktivität (die Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit) ist um 10% gestiegen.
  • Die Befragungsergebnisse zeigen nicht nur, dass Mitarbeiterzufriedenheit und Bindung sich verbessern lassen, wenn ein Unternehmen den Willen hat, das Thema anzupacken. Die Ergebnisse der Wiederholungsbefragung machen auch deutlich, dass sich die Wirkung von Kulturarbeit messen lässt! Professionell aufgesetzt und nachhaltig durchgeführt „bewegt“ Kulturveränderung auch „harte Zahlen“… 
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